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Die Farbe des Gartens

Die Malerei von Garandel besitzt die Überschwänglichkeit eines Blumenfeuers oder die des plötzlichen Lavastroms. Seine chromatische Lebendigkeit findet ihren UrsprunGedag in seinen Reisen in ferne Länder und in seiner Garten-Leidenschaft. Darum ist es nicht verwunderlich, dass er sich der Natur widmet; eine aufbrausende, in Licht gebadete Natur.

Agavenfelder in Mexiko, kubanische Tabakplantagen, Flammenbäume der Insel "La Réunion", grüner Sonnenschein über dem Indischen Ozeans, zitternde Jacarandas im Rhythmus eines Jazz-Intro, so stellt sich in Kürze das Universum Garandels dar - dieses Mannes, der Gartenarbeit und Reisen bis ans Ende des Welt zu seiner Leidenschaft gemacht hat. Reiter Sie mit ihm über Blumen: Dieses Thema ist für ihn unerschöpflich.

Auch wenn er sich als Autodidakt bezeichnet, so kann er dennoch nicht seine jugendliche Vergangenheit leugnen, zu einer Zeit, als er die Abendkurse der "Grande Chaumière" sowie die des "Atelier de l'impasse Bellefeuille" im Pariser 16. Arrondissement besuchte. In den Monaten, die er dort verbrachte, ist der Grundstein seiner Berufung gelegt worden - jedoch ohne sich von der einen oder anderen Schule gefangen nehmen zu lassen. Nach einer kubistischen Periode, die sich in seinen "Cités florales" (Blumen-Siedlungen) gewissermaßen wieder findet, hat er sich nach und nach zu einer spontanen Ausdruck entwickelt.

Sein " Jardin d'Ouville l'Abbaye" (sein Garten) war wahrscheinlich eine entscheidende Etappe bei der Eroberung seiner Ausdruckweise, wobei seine vielen Reisen zu der endgültigen Entfaltung seines Talents beitrugen.
Garandel wird getragen von seiner Leidenschaft für die Farbe und die Liebe für die Gestik. "Wer sich auf die Sonnenblume verlässt wird nicht im Haus meditieren. Alle Gedanken der Liebe werden zu seinen Gedanken", schrieb René Char.
Garandel ist ein Mann der freien Natur, ein Maler und Liebhaber der frischen Luft und der Licht durchfluteten Landschaften. Er ist ein Reisender mit dem Herzen eines Kindes. Geistig ist er keinesfalls alt geworden.

Der Jazz und die rhythmische Musik bilden seine akustische Inspiration, eine wahrhafte Unterstützung wenn er malt oder seine Reisetagbücher durchgeht. Auch wenn er mit Öloder Acrylfarben malt, benutzt er gern Sand und Spachtelmasse. Wahren seiner "kubanischen" Zeit benutzte er zahlreiche Tabakblätter, großzügig mit Farbe vermischt. Von der Leinwand geht er auf Schleifpapier über (ideal für Pastellfarben) und erweitert seinen Horizont. Auch wenn seine Themen einer gewissen Logik gehorchen, die des begeisterten alles entdeckenden Reisenden, Garandel liebt den Wechsel und alles Neue. Es kommt für ihn nicht in Frage, das was gestern gelungen war, noch einmal zu wiederholen. Die Malerei ist viel mehr als eine mühselige Wiederholung. Von den Kurven eines Berges geht er zu den Rundungen und Bewegungen eines Körpers über. Er liebt vor allem die Erde, diese Mutter-Erde, die so oft geschändet wird. Zwischen Feuer speienden Vulkanen und der Ruhe des Meeresgrundes sucht er nach der größten Wildheit und Ehrfurcht des Lebens.
Er weiß, dass die Hand des Menschen nicht dazu da ist, zu beherrschen, sondern ihn dabei zu begleiten und zu dienen. Seine Malerei ist sein Spiegel, voller Inbrunst und Fantasie.

Original von Luis PORQUET, Oktober 2004
Vom Französischen übersetzt - Januar 2011



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